
my fair lady
Inszenierung Holger Hauer
Musikalische Leitung Daxi Pan
Bühne Karel Spanhak
Kostüme Sven Bindseil




Coburger Tageblatt
EIN GROßES STÜCK THEATERGLÜCK
Tatsächlich wurden die Erwartungen mit einer musikalisch wie darstellerisch brillanten Inszenierung erfüllt – von Gastregisseur Holger Hauer mit so viel Spielfreude, Witz und Eleganz, dass das Schmunzeln von der ersten bis zur letzten Minute nicht mehr aus den Gesichtern der Zuschauer weichen sollte…Wobei Holger Hauer, selbst nicht nur beliebter Fernsehschauspieler, sondern auch renommierter Musical-Darsteller, auch gleich noch den edlen Kotzbrocken von Higgins gibt, mit großer Bühnenpräsenz und souveräner Selbstverständlichkeit… Ja, man kann da einfach nur schwärmen. Das ist schon mehr als ein kleines Stückchen Coburger Theaterglück.
Der Opernfreund:
…Das ich nicht unbedingt der größte Verehrer der Musicalszene bin, brauche ich wohl nicht extra zu betonen, Und trotzdem, auch ich verlasse das Theater fröhlich und aufgekratzt und mit einem flotten Liedchen auf den Lippen. Der bekannte Schauspieler, Regisseur und Autor Holger Hauer hat sich des Stoffes angenommen und er hat eines auf jeden Fall getan. Er hat die betuliche Geschichte der Blumenverkäuferin aus der unteren Ebene nicht neu erfunden, aber er hat sie vom Staub befreit und er hat eine witzige und bunte Version der Eliza Doolittle auf die Bretter gestellt. Frisch und doch fast wie neu erfunden lässt er die Figuren um Eliza agieren und man merkt ihm die Freude daran an, was er da tut. Nicht nur als exzellenter Regisseur sondern auch als machohafter ausgezeichneter Darsteller des Professor Higgins. Er lässt das Stück in der Übersetzung von Robert Gilbert daherkommen und es gelingt ihm die bekannte Geschichte transparent, verständlich und verstehend zu gestalten. Wie aus einem Stück gebacken könnte man fast sagen… Das Publikum ist begeistert und zufrieden, großer langanhaltender Applaus zum Ende des Musicals und auch der Kritiker geht zufrieden nach Hause, hat er doch heute eine fröhliche unbeschwerte Aufführung erlebt, bei der sehr viel Herzblut dabei gewesen ist.