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EVITA

Inszenierung                         Holger Hauer

Musikalische Leitung         Tjaard Kirsch

Choreographie                     Doris Marlis

Bühne                                     Susanna Buller

Kostüme                                Karin Alberti

Da Capo:

… Hauer bringt das richtige Gespür für den Stoff mit und bereichert das Stück um einige neue Nuancen und originelle Ideen. Die Besucher in Deutschlands größtem Musiktheater unter freiem Himmel erwartet eine opulente, flüssige und ausbalancierte Inszenierung, die einerseits durch die feine, punktgenaue Zeichnung der Charaktere besticht, andererseits klotzt und schwelgt, wo es die Situation geboten erscheinen lässt…. die Evita – Premiere sollte zu einem Triumphlauf werden.

 

Blickpunkt Musical:

Evita begeistert das Volk… Das Musical lebt von den Personen… die mit einem unverwechselbaren Profil nachhaltig im Gedächnis bleiben. Ebenso beeindruckend sind die Ensembleleistung und die Leistung von Statisterie und Chor. Sie zaubern aus dem tragischen Stoff ein packendes Sommer-Open-Air-Musical.

 

NOZ:

Leidenschaftlich, klischeelos und mit heftigen Regenschauern. Kaum ist die letzte Note verklungen, kaum hat Evita ihren finalen Atemzug geseufzt, bricht das Publikum der Freilichtspiele Tecklenburg in frenetischen Applaus aus und feiert die Darsteller minutenlang. 

 

Münstersche Zeitung:

… Diesem widersprüchlichen, faszinierenden Charakter ist Regisseur Holger Hauer in seiner umjubelten Tecklenburger Inszenierung dicht auf der Spur.. Seine Evita, vollendet gespielt von Anna Montanaro, ist ein herrlicher Weibsteufel… Standing Ovations für eine unterhaltsame, bewegende und hochprofessionelle Aufführung.

 

Münsterländische Volkszeitung:

Evita – Inszenierung überstrahlt den Regenguss: Vorzügliche Solisten und ein durch und durch spielfreudiges Ensemble machen sie zu einem Musicalgenuss der Extraklasse…Regisseur Holger Hauer hat gut daran getan, die kritischen und ironischen Aspekte des Musicals herauszuarbeiten, ohne allerdings zu dick aufzutragen... Diese Inszenierung der Freilichtspiele Tecklenburg ist grandios

 

Musicalzentrale
Ihm gelingt ein flotter und gefälliger Bilderbogen, für den er die Möglichkeiten der Tecklenburger Burgruine gekonnt nutzt.
Da flitzen Fahrradfahrer kreuz und quer über die Bühne, da erscheint in der „Wach auf, Argentinien“-Szene ein großer Partei-Schriftzug auf den Zinnen des Tores und es marschieren Militärs durch die verschiedenen Tore auf und ab. Zu gucken gibt es immer etwas in Hauers Inszenierung. Doch vor allem beweist er ein Händchen für die Massenszenen. Politische Kundgebungen und auch Evitas Regenbogentour hat man wohl selten in diesen Dimensionen und stimmigen Bildern gesehen. Das knapp hundertköpfige Ensemble hinter einer knallroten Absperrung mit den Flaggen der jeweils besuchten Länder winkend – das sieht schon beinahe nach echtem Staatsbesuch aus.
Auch sonst fällt Hauer einiges ein: So setzt er die Generäle angelnd an den vorderen Bühnenrand, über den einer nach dem anderen effektvoll in den davor liegenden Graben geschubst wird. Auch die klassische Balkonszene vor der Casa Rosada legt er anders als üblich an. Zwar gibt es den üblichen Volksauflauf und auch Peron erscheint auf dem Balkon, doch sitzt Evita im ersten Teil des Songs an der Bühnenkante und schreibt an ihrer Rede, ein schönes Bild für die sorgfältige Planung ihrer Machtmechanismen. Erst zum letzten Refrain eilt sie auf den Balkon und erscheint nach einem schnellen Kostümwechsel strahlend in der klassischen Pose...

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